Herbstwanderung 2006

im Mangfalltal

 

 

Kaiserwetter hatten wir nicht, aber gute Laune und jeder kam pünktlich.

 

  

 

30 Terrierfreunde mit 21 Hunden: 11 Airedales, 2 Norwiches, 2 Westies, 1 Welsh, 2 Border,  1 Cairn und zwei Mischlinge.

 

Ab dem Treffpunkt in Aying fuhren wir im Konvoi mit  14 Autos zum Parkplatz in Valley, leinten die Hunde an, Regenschirme wurden aufgeklappt und los ging´s Richtung Mangfalltal.

 

 

 

 

 

Nachdem wir unter einer Brücke hindurchgingen, war links eine Kuhweide. Auch unsere Hunde sahen sie: Einige schlüpften unter dem Zaun durch, kamen aber auf Abruf wieder heraus. Wer nicht kam war Daxenberg`s Luna, hoch interessiert  an den Hinterlassenschaften der Rinder. Interessiert an Luna war aber auch der Bulle, der seine Damen bewachte. Da Luna nicht abzurufen war, zwängte sich Sepp Hilz durch den Zaun und rettete so Luna vor dem Bullen. 

 

 

 

Nach kurzer Zeit, an der Mangfall, nahmen einige unserer Terrier ihr erstes Bad- und weiter ging es durch den herbstlichen Wald, immer der Mangfall entlang. Der Regen hörte zum Glück auf und wir genossen die Stille, das Plätschern der Mangfall und die Farben des Herbstlaubes.

 

 

 

An einem einsam gelegenen Bauernhof vorbei, glaubten viele, ihren Augen nicht zu trauen:
Da standen - wie bei einer Fata Morgana - einige Kamele auf der Weide. Sanfte, großäugige Tiere. Sie ließen sich gerne streicheln und kauten genüsslich ihr Stroh. Wir bestaunten noch die Tiere, als von hinten ein kleines Kamel kam, das ganz aufgeregt nach seiner Mutter suchte.
Beherzt öffnete Gabi Hilz das Gatter und das kleine Kamel rannte erleichtert zu seiner Mutter. 

 

 

Weiter ging´s auf und ab, Kieswege wechselten sich mit matschigen Wegen ab, die Sonne erschien am Himmel.

 

 

 

Die zweite Badegelegenheit für unsere Hunde ergab sich an einer Brücke und wurde fleißig genutzt. 

 

 

 

 

 

Eine Kuhweide wurde überquert- gut begehbare Waldwege führten uns zu einem wie verzaubert daliegenden Tümpel. Außer unserer Gruppe kein Mensch weit und breit. Die Schwimmer unter den Hunden holten noch ein paar Steckerl aus dem Tümpel und bei uns meldete sich langsam der Hunger. 

 

 

 

Gut gelaunt erreichten wir dann unsere Autos und fuhren ein kurzes Stück zum "Bartewirt" in Valley. 

 

 

 

Eine helle, warme Gaststube erwartete uns, die Bedienung war sehr freundlich und aufmerksam, das Essen reichlich und gut und seinen Preis wert. Es wurde viel gelacht, gefachsimpelt und der schöne Wanderweg gelobt. Viele von uns möchten ihn noch einmal gehen.

 

 

 

 

 

Vielen Dank noch einmal an Gabi und Sepp Hilz, die uns diesen wunderschönen Weg gezeigt haben.

 

Christine Hankewitz

 

   Christine und Winfried (Fotos)