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Rassegeschichte "Steinreich" Wünsche an den Weihnachtsmann Montgomery-Schau Bilder
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Der Norwich Terrier stammt aus Mittelengland und wurde schließlich in East Anglia planmäßig gezüchtet; die Nachfahren einer Kreuzung aus Irish, Yorkshire und Aberdeen Terrier und einer weiteren Kreuzung aus Dandie Dinmont und Glatthaar-Fox begründeten die Zuchtlinie. |
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1932 wurde die Rasse vom englischen Kennel Club anerkannt, noch mit den Stehohren des heutigen Norwich und den Kippohren des heutigen Norfolk; erst 1964 wurden beide als jeweils eigenständige Rassen getrennt. |
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Norwich Terrier sind lebhafte, lustige und verschmuste Hunde; ihre Freundlichkeit und Liebenswürdigkeit, ihr Charme und ihre große Bindungsfähigkeit machen sie zum sehr angenehmen Hausgenossen, sie sind bei genügender Bewegung auch in der Stadtwohnung zu halten. Wegen ihrer Verträglichkeit kommen sie gut mit anderen Haustieren und Artgenossen aus.
Norwich Terrier müssen zwar regelmäßig gekämmt und gebürstet werden, aber ihr Haarkleid muß nur gelegentlich gezupft und in Form gebracht werden. |
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| Steinreich oder weshalb ist Cindy so schwer? | ||
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Cindy ist eine allerliebste 3 1/2 Jahre alte Norwich-Hündin. Ihre Anhänglichkeit und ihr Bemühen - trotz hin und wieder Unsinn im Sinn - alles recht zu machen, verzeiht alles. |
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Alles???
Als im April die Sonne so richtig zur Gartenarbeit lockte, entschloß sich ihr Herrchen, einen schon länger geplanten Platz im Garten mit Steinen aufzuschütten. Cindy schaute höchst interessiert zu.
Sie, die noch nie - auch nicht als Welpe - Steine in ihr Maul genommen hatte, spielte nun mit diesen. Ihr Herrchen ahnte nichts Böses dabei, zumal Cindy die Steine ja nie lange im Maul behielt. Da diese noch dazu relativ groß waren, konnten sie auch nicht versehentlich verschluckt werden. Versehentlich nicht - aber... |
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In der darauffolgenden Nacht wurden Cindys Leute durch ein jedem Hundebesitzer wohlbekanntes Geräusch geweckt: die Hündin würgte größere Mengen Futter und Schleim hervor. Als das Frauchen das Malheur in die Toilette entsorgen wollte, hörte sie es verdächtig scheppern. Erst da bemerkte sie, daß in dem Erbrochenen etliche Steine waren. Doch Cindy kam nicht zur Ruhe.
Der noch nachts aus dem Bett geklingelte Tierarzt röntgte die Hündin, da kam das ganze Ausmaß zum Vorschein: der ganze - bereits vergrößerte - Magen war voller Steine, bereits im Dünn- und Dickdarm befanden sich ebenfalls welche. Es waren zwischen 50 und 60 Steine in dem kleinen Hund! Eine Operation war unter diesen Gegebenheiten nicht mehr möglich.
Als erste Maßnahme wurde der Hündin ein Brechmittel gespritzt. Mit sehr großem Erfolg! Aus Kreislaufproblemen konnte dies aber nicht wiederholt werden. Auch die eingeschalteten Ärzte der nächstgelegenen Tierklinik hatten so etwas noch nicht gehabt und wußten keinen Rat.
8 Stunden dauerte diese erste Behandlung beim Tierarzt! Mit allen möglichen Tricks wurde Cindy zum Erbrechen gebracht. Auch an den nächsten 3 Tagen mußte Cindy noch täglich 3x zum Tierarzt und wurde mit Sauerkraut "zwangsernährt". Nach und nach kamen die Steine wieder hervor. Nach 4 Tagen hatte Cindy noch 2 Steine; eine abschließende Röntgenaufnahme 3 Wochen später zeigte sie "steinlos".
Cindy hat bis heute keine Steine mehr ins Maul genommen. Untersuchungen ergaben auch keinen Grund für ihr Verhalten. Offensichtlich nur eine (schlechte) momentane Laune. Ingrid Seibert
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Fotos:
I.Seibert |
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Wünsche an den Weihnachtsmann Lieber
Weihnachtsmann
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